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Gentz ; Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
An Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha, Wien, 18. Juni 1830, Ungarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?] 1830

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4967
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
LocationWien
Date18. Juni 1830
Handwritten recordUngarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?]
Size/Extent of item2 eighd. beschr. Seiten
IncipitEs kan mir nicht einfallen
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha Wien, 18. Juni 1830 Wien den 18ten Juny 1830. Es kan mir nicht einfallen, Mein Fürst, Ihnen wegen meiner vereitelten Hoffnungen einen Vorwurf zu machen. Die Umstände waren so ungünstig, so feindselig als möglich. Zuweilen aber gelingt einem geschickten Negociateur ein glücklicher coup, gerade in einem Augenblick, wo man es am wenigsten erwartete. Sie würden mich ü b e r a u s glücklich machen, wenn Sie mir jetzt nur die Hälfte dessen, was ich ursprünglich suchte, <und> w a s m a n m i c h h o f f e n l i e ß, auswirken könnten. [Vielleicht] Quelques paroles bien placées emporteroient peut-être ce que toutes mes lettres n'ont pu obtenir. Ce que je demande, est donc si peu de choses pour les hommes, qui disposent de tout. Haben Sie die Gnade, Mein Theuerster Fürst, mir, wenn diese Zeilen Sie noch in Johannisberg treffen, zwey Zeilen zu schreiben, bevor Sie es verlaßen. Geben Sie mir entweder einen guten Rath, oder - was wohl das Kürzeste und beste wäre - versprechen Sie mir, gleich nach Ihrer Rückkehr in London, dem Herzoge // selbst (denn ich rechne auf keinen andern mehr) einen Sturm zu liefern. Etwas Schlimmres als eine abschlägige Antwort kan uns doch nicht widerfahren; und S i e haben ja viel größre Sachen durchgesetzt und würden Sich, davon bin ich innig überzeugt, Selbst von Herzen freuen, wenn Sie diese kleine zu Stande bringen könnten. Sagen Sie, ich bitte recht sehr, dem Fürsten Metternich nicht, daß ich Ihnen geschrieben habe. Verzeihen Sie die Kürze und Armseligkeit dieses Briefes, den ich gern auf andre, und für Sie interessantere Gegenstände ausdehnen mögte, wenn ich nur eine Stunde Zeit dazu hätte. Aber ich erfahre nur so eben den Abgang der sichern Gelegenheit, der ich ihn anvertrauen will, und die ich keinen Augenblick zurück halten darf. Sollten Sie nicht mehr in Johannisberg seyn, so wird man Ihnen den Brief nach London senden. Laßen Sie einen alten Freund keine Fehlbitte thun, und versagen Sie mir wenigstens den Trost einer b a l d i g e n Antwort nicht. Meine immerwährende Dankbarkeit ist Ihnen eben so gesichert, als alle die übrigen Ihnen längst bekannten Gefühle, womit ich unverändert beharre Ihr treuer Diener GentzH: Ungarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, x Bl., F: ; 2 eighd. beschr. Seiten. Adresse auf Seite x: A Son Altesse / Monsieur le Prince d'Esterhazy / Ambassadeur de Sa Majesté Impériale / Chevalier de la Toison d'Or etc etc. D: bisher ungedruckt.