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Gentz ; Leiden, Carl
An Carl Leiden, Karlsbad, 25. August 1819, Wienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.807 1819

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4495
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Leiden, Carl
LocationKarlsbad
Date25. August 1819
Handwritten recordWienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.807
Size/Extent of item2 Bl., F: 227mm x 178mm; 2 eighd. beschr. Seiten
IncipitDein Brief vom 18, Mein lieber Carl
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Carl Leiden Karlsbad, 25. August 1819 Carlsbad 25 August. 1819. Dein Brief vom 18, Mein lieber Carl, hat mir Vergnügen gemacht, weil ich daraus sehe, daß zu Hause alles gut steht. Unsre Abreise ist auf den 30ten festgesetzt, und kan nicht mehr füglich länger verschoben werden. Da meine Schwestern lieber in Dresden bleiben, als nach Teplitz gehen wollten, so muß ich nun schon auf ein Paar Tage nach Dresden. Ich rechne aber, den 6ten in Prag zu seyn. In jedem Fall schreibe ich Dir darüber noch bestimmter. Mache zu Ende des Monats folgende Zahlungen: In C o n v e n t i o n s - G e l d: Der Madame Leopold 100 Gulden - dem Stöckl 50 Gulden - der Fanny 100 Gulden - In P a p i e r: Dem Frantz 100 Gulden - der Frau des Johann 100 Gulden - Nanny, Wentzel, versteht sich von selbst. - Dem Hausmeister in Weinhaus 40, jeder der beyden Weiber desselben 30 Gulden. - Was Du sonst nötig findest, und mir etwa nicht // einfällt, überlaße ich Dir ganz. - Du kanst auch der Rosel ihr Monatsgeld mit 60 Gulden bezahlen. Stix wird Dir abermals 330 Gulden Conventions-Geld zustellen, die Du behalten wirst. - Laß Dir den Wechsel bey dem Griechen, sobald der verfallen ist, auszahlen. Dem Bastien sage doch gelegentlich ein freundliches Wort von mir. Von der Fanny, und Deinem Verhältniß mit ihr, hättest Du mir wohl etwas mehr schreiben können. Indessen werde [sich] ich ja alles bald auf kürzerm Wege vernehmen können. Sage dem Stöckl, seine beyden Briefe hätten mir vergnügte Augenblicke gemacht. Es ist auch wahr, obschon der Geruch guter Speisen, die man nicht erreichen kan, eher zur Qual dient. - Ich bin so unendlich beschäftiget, daß mir nichts weiter übrig bleibt, als Dir [xxx] von ganzem Herzen einen guten Morgen oder Abend zu wünschen Gentz Adresse auf Seite 4: A Monsieur / Monsieur Charles Leiden. H: Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.807.2 Bl., F.: 227mm x 178mm; 2 eighd. beschr. Seiten. Adresse: A Monsieur / Monsieur Charles Leiden. D: bisher ungedruckt.