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Gentz ; Bubna von Littiz, Ferdinand Graf
An Ferdinand Graf Bubna von Littiz, Wien, 29. November 1821, HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora, Karton 83, Faszikel "Gentziana 1803-1837", Bl. 17-17v 1821

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4311
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Bubna von Littiz, Ferdinand Graf
AusstellungsortWien
Datum29. November 1821
Handschriftl. ÜberlieferungHHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora, Karton 83, Faszikel "Gentziana 1803-1837", Bl. 17-17v
Format/Umfang2 eighd. beschr. Seiten
DruckorteSweet, Paul: Four Letters from Gentz, in: The Journal of Modern History VIII (1935), Nr. IV, 454
IncipitOhne Sie im Geringsten quälen
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Ferdinand Graf Bubna von Littiz Wien, 29. November 1821 Wien d: 29 November Ohne Sie im Geringsten quälen zu wollen, Mein Verehrter Freund, wünschte ich doch zu wißen, w a s denn das Resultat Ihrer gütigen Verwendung in der bewußten Sache gewesen ist. Haben die Piemontesischen Magnaten ein absolutes Stillschweigen beobachtet, um einem offnen Refus auszuweichen ? Oder haben sie sich bestimmt geweigert ? Oder haben sie irgend eine nichtssagende Erklärung, die I h n e n vielleicht zu unbefriedigend dünkte, um sie mir nur mitzutheilen, von sich gegeben ? - Es wird Ihnen nur wenig Zeilen kosten, um diese Fragen zu beantworten. Sehe oder schließe ich aus Ihrer Antwort, daß man sich etwa lange mit diesen Herren herumschlagen müßte um etwas zu erreichen, so laße ich die Sache gleich fallen. Denn in der Gestalt eines Sollizitirenden mag ich nicht erscheinen; und // in keinem Falle will ich Ihre Zeit und Güte mißbrauchen, um Sie [so] mit einer unangenehmen Negoziation länger zu belästigen. Ich danke Ihnen herzlich für die freundliche und liebreiche Bereitwilligkeit, womit Sie meine ersten Worte in dieser Sache aufgenommen [haben]; ich schmeichle mir auch, daß Sie meine Ansprüche an den Sardinischen Hof weder ungerecht noch undelicat gefunden haben. Hiemit genügt mir vollkommen; das Uebrige mag gehen, wie es will. Nur mögte ich durch Ihre freundschaftliche Vermittlung wißen, [xxx] ob es Zeit ist, allen weitern Schritten und Erwartungen ein für allemal zu entsagen. Ich wollte diesen Brief dem Herrn von Sardegna mitgeben, war aber in den vergangnen Tagen so mannichfaltig beschäftigt, daß seine Abreise mir entging. Der Himmel erhalte Sie, Mein Hochverehrter und Theurer Freund, bey guter Gesundheit, ungeschwächten Kräften, und wohlwollender Gesinung gegen Ihren unveränderlich ergebnen Gentz H: HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora, Karton 83, Fasz.: "Gentziana 1803-1837", Bl. 17-17v.x Bl., F: ; 2 eighd. beschr. Seiten. Abschrift von unbekannter Hand, ebenda, Bl. 14-14v. D: Sweet, Paul: Four Letters from Gentz, in: The Journal of Modern History VIII (1935), Nr. IV, 454.