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Gentz ; Prokesch-Osten, Anton von
An Anton von Prokesch-Osten, Wien, 8. Oktober 1831, HHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 27, [?], Bl. 79-80 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3931
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Prokesch-Osten, Anton von
AusstellungsortWien
Datum8. Oktober 1831
Handschriftl. ÜberlieferungHHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 27, [?], Bl. 79-80
Format/Umfang3 eighd. beschr. Seiten
DruckorteProkesch-Osten, Briefwechsel mit Gentz und Metternich, II, 53 (tlw.)
IncipitAus dem beyliegenden Blatt der
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Anton von Prokesch-Osten Wien, 8. Oktober 1831 Aus dem beyliegenden Blatt der D e u t s c h e n T r i b ü n e werden Sie ersehen, auf welchem Punkte die Deutschen Revoluzionärs - durch die Beendigung des Pohlnischen Krieges, und die friedliche Stellung der Französischen Minister zwar etwas eingeschüchtert - immer noch stehen, und was man in München öffentlich sagen darf. Wenn Sie dies verschluckt haben werden, so lesen Sie nun zur Erholung und Ergötzung die beyden Blätter von S a p h i r, der heute, seitdem er durch Fürsprache einer hübschen Sängerin zu Gnaden aufgenommen ward, // mit dem Könige von Bayern (wie früher mit dem Könige von Preußen) fraternisirt, und die Oppositions-Helden mit bittrer Lauge bedient. Ich sage nicht, daß er ganz so witzig sey, als Heine; aber seine Späße sind gewiß nicht ohne Werth, und müßen auf dem Boden auf welchen sie fallen, Effekt machen. Der vortrefliche Brief, den ich gestern von Ihnen empfing, ist gestern Abend mit dankbarer Andacht, und von meiner Seite mit einem Commentar, den Sie nicht abgelehnt haben würden, zweymal verlesen worden, und - wogegen Sie hoffentlich ebenfalls // nicht protestiren werden - Fanny hat um die Erlaubniß gebeten, ihn abschreiben zu dürfen. Er mag i h r ein Denkmal bleiben von den Gefühlen, die i c h, nicht durch mein Verdienst, sondern durch eine besondre Gunst des Himmels, einem der ausgezeichnetsten Menschen meiner Zeit einzuflößen das Glück hatte. Gentz den 8 Oktober. Ich hoffe, Sie beym Essen zu sehen; ich fahre vorher nicht, wohl aber gleich nachher, in die Stadt. H: HHStA, Wien. Nachlaß Prokesch-Osten, Karton 27, , Bl. 79-80. x Bl., F: ; 3 eighd. beschr. Seiten. D: Prokesch-Osten, Briefwechsel mit Gentz und Metternich, II, 53 (tlw.).