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Gentz ; Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
An Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha, Schönbrunn, 26. Oktober 1831, Wienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.846 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3837
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
LocationSchönbrunn
Date26. Oktober 1831
Handwritten recordWienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.846
Size/Extent of item1 Bl., F: 232mm x 187mm; 2 eighd. beschr. Seiten
IncipitIhr Schreiben vom 10ten, Mein Theuerster
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha Schönbrunn, 26. Oktober 1831 Schönbrunn den 26 Oktober 1831. Ihr Schreiben vom 10ten, Mein Theuerster Fürst, hat mir eine große Freude gemacht; nicht allein wegen der interessanten Mittheilungen die dasselbe begleiteten, sondern auch, und viel mehr noch, comme gage de Votre gracieux souvenir auquel je tiens et tiendrai toujours beaucoup. An demselben Tage, wo Sie dies Schreiben an mich erließen, ging ein meiniges an Sie von hier ab, worin ich Sie auf eine - ich gestehe es - höchst ungestüme und unverschämte Art bat, mir in einer dringenden Verlegenheit beyzustehen. Ich weiß nicht, wie Sie diese Zudringlichkeit aufgenommen, und ob und was Sie etwa zu meiner Erleichtrung verfügt haben werden. Sollte ein günstiger Bescheid für mich unterwegens seyn, so nehmen Sie zum voraus meinen innigsten Dank dafür hin. Im entgegen gesetzten Fall - und besonders, wenn in der Zwischenzeit Lord Cowley nicht etwa Mittel gefunden hätte, sein Versprechen zu erfüllen - // bitte ich Sie inständigst, meinen Antrag noch einmal in Ueberlegung zu nehmen. Sie können Sich nicht vorstellen, wie glücklich Sie mich machen würden, wenn Sie auf einer oder der andern Seite n u r e t w a s für mich erwirken könnten. Ich nehme den aufrichtigsten und lebhaftesten Antheil an dem (vorgestern zu unsrer Kenntniß gelangten) Abschlusse des Traktats, der, mit Gottes Hülfe, die Niederländischen Complicationen beendigen soll, <wenn sich nicht im Haag oder Brüssel neue Ungewitter dagegen erheben.> Sie werden ohne Zweifel bemerkt haben, daß man sich in der letztern Zeit über den Gang Ihrer Conferenz mehr als einmal mit Unzufriedenheit geäußert hat; was Sie aber nicht wissen, und was Ihnen vielleicht nicht g a n z gleichgültig seyn wird, ist, daß [von] ich, vom ersten Augenblick an, wo die Symptome dieser Unzufriedenheit sich zeigten, bis auf den heutigen Tag, Ihr immerwährender, unerschrockner, hartnäckig-treuer Verteidiger gewesen bin. // [Hier bricht der Text ab.] H: Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Wien. Handschriftensammlung, Inv.-Nr. 223.846. 1 Bl., F: 232mm x 187mm; 2 eighd. beschr. Seiten. H: bisher ungedruckt.