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Gentz ; Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
An Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha, Wien, 18. Januar 1827, Ungarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?] 1827

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3757
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
LocationWien
Date18. Januar 1827
Handwritten recordUngarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?]
Size/Extent of item7 eighd. halbbrüchig beschr. Seiten
IncipitDas Eis ist einmal gebrochen
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha Wien, 18. Januar 1827 Wien den 18ten Januar 1827 Das Eis ist einmal gebrochen, Theuerster Fürst ! Ich habe das Vorgefühl, daß Sie mein letztes Schreiben gütig aufgenommen haben werden. Ich gehe Ihnen also wieder frisch und herzhaft zu Leibe, und wage es, Ihnen in der Beylage, eine Menge litterärischer Aufträge anzuhängen, zu deren Vollziehung Sie freylich einen eignen Commissionär werden in Bewegung setzen müßen. Unabhängig von diesen Artikeln, kan ich Sie nicht dringend genug bitten, uns ja recht freygebig mit allen Schriften // und Broschüren zu versorgen, die in der jetzigen höchst bedeutenden Crisis erscheinen. Sie haben uns Cobbet's zwey Nummern vom 16 und 23 December geschickt. Ich bitte Sie inständigst damit fortzufahren. Sie können Sich kaum vorstellen, mit welchem lebendigen Interesse ich (und nicht ich allein) an allem, was gegenwärtig in England - g e r e d e t, g e s c h r i e b e n und b e s c h l o s s e n wird, Theil nehme. Wenn ich zu befehlen hätte, würden Sie uns jetzt alle 14 Tage einen Courier expediren müßen. Weiß oder Schwarz, ermunternd oder niederschlagend - alles, was Sie uns melden können, bis auf das Kleinste, ist in einem so großen // Augenblicke von Gewicht; und, wenn Sie Zeuge seyn könnten, mit welcher Begierde wir beyde - Serenissimus und ich - uns auf Ihre Berichte werfen, Sie würden schon dadurch Sich bewogen finden, uns, so oft es Ihnen nur irgend möglich wäre, diesen Genuß zu verschaffen. Für diesmal muß ich mich, wie natürlich, auf diese sehr allgemeine Expectantion beschränken. Wenn ich erst von Ihnen vernommen haben werde, ob, und in wie fern ich noch in Ihrer Gnade stehe, sollen Sie wieder von mir hören. Der Himmel verleihe Ihnen, Mein Werthester Fürst, Gesundheit, Muth, und gute Laune; von dem allen werden Sie oft genug Gebrauch // zu machen genötiget seyn. Wir leben in einer Zeit der Prüfungen. Ich bilde mir wahrlich nicht ein, daß Sie gerade auf Rosen liegen; gewiß ist aber, daß Sie in dem seltsamen Schauspiel-Hause, welches heute Europa genannt wird, eine von den L o g e n besitzen, aus denen man das Chaos der Bühne am besten übersehen kan. Nur u n s e r Platz, im Centrum des Parterre noble, übertrift noch den Ihrigen. Pardon de mon radotage !Gentz // [Beilage auf eigener Seite] S a m s Annual Peerage of the British Empire. 2 Vol. 12me A critical examination of Mr. M' Cullocks Work on the Highlands of Scotland. A vindication of certain passages in the 3rd and 4th volume of Lingard's history of England. The life of Lord Chief justice Jeffreys by Woolrich. Je désirerois en outre: Le p r e m i e r C a h i e r de la N o u v e l l e S e r i e du Botanical Magazine rédigé maintenant par le D r. H o o k e r. A n e w M a p o f I n d i a (Kingsburg et Allen. Landenhall-Street). NB // NB Non pas la grande en q u a t r e feuilles; mais l a m ê m e sur une moindre echelle, d' u n e f e u i l l e La collection des Oeuvres de B u r k e étant à-présent finie, il me manque encore les 4 derniers volumes (de 13 à 16) de l'édition in 8vo // Und, wenn Ew. Durchlaucht mich recht sehr verbinden, mir für die Zukunft in ähnlichen Fällen Muth machen wollen, so haben Sie die Gnade, mir eine kleine Note über den Betrag dieser Artikel zufertigen zu laßen, und mir zu erlauben, d aß ich solche durch Rothschild berichtige. H: Ungarisches Staatsarchiv, Budapest.FA Esterhazy, P 136, x Bl., F: ; 7 halbbr. eigenhd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.