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Gentz ; Dietrichstein, Franz Joseph Fürst von
An Franz Joseph Fürst von Dietrichstein, Wien, 20. März 1818, Mährisches Landesarchiv, Brünn. FA Dietrichstein, G 140, Karton 580, Inv.-Nr. 2446/52, Bl. 128-128v 1818

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3693
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Dietrichstein, Franz Joseph Fürst von
AusstellungsortWien
Datum20. März 1818
Handschriftl. ÜberlieferungMährisches Landesarchiv, Brünn. FA Dietrichstein, G 140, Karton 580, Inv.-Nr. 2446/52, Bl. 128-128v
Format/Umfang1 ½ eighd. beschr. Seiten
IncipitIhre Bemerkungen über den Erz-Herzog Karl
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Franz Joseph Fürst von Dietrichstein Wien, 20. März 1818 Ihre Bemerkungen über den Erz-Herzog Karl, Mein Fürst, sind sehr treffend, und erklären zum großen Theil die usurpirte Reputation. Es kömmt dazu, daß er sich in der Armee Freunde zu machen wußte, weil er mit den Offizieren ganz anders umzugehen verstand, als unser guter Schwartzenberg. Ich war heute bey Stadion, der wieder ziemlich elend ist, auch viel von Abgehen spricht. Er betrachtet (und ich glaube mit Recht) das mißlungne Projekt des Ministeriums des Innern, welches nun so gut als wieder aufgehoben ist, als den letzten Schlag, den die Monarchie in ihren innern Verhältnissen noch treffen konnte, indem der Kayser jetzt fest entschlossen scheint, k e i n e m Verbesserungs-Antrage mehr Gehör zu geben. Er erzählte mir darüber allerley traurige Details, und versichert übrigens, die Macht und der Einfluß von Wallis sey größer als je. // Es thut mir sehr leid, daß ich von Ihrem gütigen Anerbieten für die Feyertage nicht Gebrauch machen kan; ich bin zum Montag bey Graf Wintzingerode, zum Dienstag bey Fürst Esterhazy, an beyden Orten seit mehrern Tagen, eingeladen. Einen dieser Tage muß ich aber nothwendig die Baronin sehen, und ich wünschte, Sie bestimmten mir dazu Selbst den schicklichsten. Gentz. 20 März 1818. H: Mährisches Landesarchiv, Brünn. FA Dietrichstein, G 140, Karton 580, Inv.-Nr. 2446/52, Bl. 128-128v. x Bl., F: ; 1 ½ eighd. beschr. Seiten. Empfangsvermerk von Dietrichstein: 20 März 18. D: bisher ungedruckt.