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Vieweg, Friedrich ; Gentz
Von Friedrich Vieweg, Braunschweig, 14. Dezember 1823, Vieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Materialien, Signatur [?] 1823

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3667
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Vieweg, Friedrich
Addressee of letter
Gentz
LocationBraunschweig
Date14. Dezember 1823
Handwritten recordVieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Materialien, Signatur [?]
Size/Extent of item2 Bl., 2 ¼ eighd. beschr. Seiten
IncipitEw. Hochwohlgeboren scheinen mich ganz vergeßen zu haben
Type of letterBriefe an Gentz
Digital item: TextVon Friedrich Vieweg Braunschweig, 14. Dezember 1823 Abschrift Herrn Geheimer Hofrath und Ritter von Gentz in Wien S. F. Ew. Hochwohlgeboren scheinen mich ganz vergeßen zu haben, da ich auf mehrere Briefe immer ohne Antwort geblieben. Erlauben Sie mir daher, die Anwesenheit meines Sohnes zu benutzen, unsere alte Angelegenheit zu ordnen. Ich darf mir wohl, hoffe ich, schmeicheln, daß Sie sich unseres Verhältnißes in Berlin und was ich in Verbindung mit andern Ihrer Freunde, in Hinsicht Ihrer Geldangelegenheiten für Sie that, gern erinnern und meine Bitte, so wie meinen Sohn mit Wohlwollen aufnehmen werden. Umstehende Rechnung wird Ihnen zeigen, daß mir am Ende dieses Jahres die Summe von Reichstaler 4085 12 Groschen zukommt. Das Document welches Sie mir im Jahre 1798 über das Kapital der Reichstaler 2000 übergaben, ist auf eine Weise abgefaßt, daß ich es ungern Andern, nicht einmahl den Händen meines Sohnes übergeben mögte. Ich habe daher meinem Sohn die Vollmacht zur Erhebung dieser Summe ertheilt, und seine Quittung wird zugleich das von Ihnen empfangene Document ungültig machen, worauf ich es Ihnen dann selbst übersenden werde. Wenn Sie berechnen daß ich als Kaufmann mein Geld beßer als zu 5 % benutzen konnte und welchen Verlust ich durch die lange Zögerung erlitten, wenn Sie ferner sich Ihrer damahligen Lage erinnern, in welcher ich mich zu diesem für mich bedeutenden Darlehn willig finden ließ, so werden Sie sich umso geneigter fühlen müßen, diese so alt gewordene Angelegenheit, nun endlich zu beendigen. Um Ihrem Gedächtniß zu Hülfe zu kommen, Sie zu erinnern daß wir unser [letztes] - leider Letztes ! - Verlagsgeschäft, das historische Journal, rein abgeschloßen und jeden Zweifel an der Richtigkeit, // meiner Ihnen ohnehin bekannten alten Angaben zu heben, habe ich die Rechnung specifice aufgestellt. Mit Zuversicht sehe ich der Erfüllung meines Gesuches entgegen und so bitte ich Sie die Versicherung der Fortdauer meiner großen Hochachtung und Ergebenheit zu genehmigen.Braunschweig am 14 Decbr. 1823. Friedrich Vieweg. H: Vieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Materialien, 2 Bl., F: ; 2 ¼ eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.