Diese Titel interessierten Sie bereits:

Gentz ; Prokesch-Osten, Anton von
An Anton von Prokesch-Osten, Wien, 25. Dezember 1830, HHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 3, [?], Bl. 141-141v 1830

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id343
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Prokesch-Osten, Anton von
AusstellungsortWien
Datum25. Dezember 1830
Handschriftl. ÜberlieferungHHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 3, [?], Bl. 141-141v
Format/Umfang2 eighd. beschr. Seiten
IncipitIch fühle tief die Aeußerungen
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Anton von Prokesch-Osten Wien, 25. Dezember 1830 Ich fühle tief die Aeußerungen Ihrer zärtlichen und rührenden Freundschaft. Meine Unpäßlichkeit hat gewiß nichts zu bedeuten. Als ich Sie heute Mittag sah, quälte mich etwas andres, welches ich Ihnen bey unserm nächsten Gespräch näher mittheilen werde. So viel nur für jetzt, daß Fanny um 1 Uhr zu mir kommen wollte, und ich zitterte, vom Fürsten oder von sonst Jemanden festgehalten zu werden. Fanny w a r bey mir, von 1 bis 3. Jetzt muß ich (für meine Sünden) bey Haugwitz // zum Essen fahren, wo mich wieder unangenehme Explicationen mit Weibern, die sich über Vernachläßigung beschweren, erwarten. Bleiben Sie mir nur gut, lieber Freund; die gesellschaftlichen Leiden sind Mückenstiche, die ich mir wohl abwehren werde; und was die höhern betrift, so denke ich immer: Man stirbt doch nur einmal. Gentz 25 December H: HHStA, Wien. Nachlaß Prokesch-Osten, Karton 3, , Bl. 141-141v. x Bl., F: ; 2 eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.