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Gentz ; Prokesch-Osten, Anton von
An Anton von Prokesch-Osten, Wien, 31. März 1831, HHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 27, [?], Bl. 22-23 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3169
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Prokesch-Osten, Anton von
AusstellungsortWien
Datum31. März 1831
Handschriftl. ÜberlieferungHHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 27, [?], Bl. 22-23
Format/Umfang2 ¾ eighd. beschr. Seiten
DruckorteProkesch-Osten, Briefwechsel mit Gentz und Metternich, I, 423 (tlw.)
IncipitSie haben gestern ein sehr schönes Wort
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Anton von Prokesch-Osten Wien, 31. März 1831 Sie haben gestern ein sehr schönes Wort ausgesprochen: Es giebt keine andre Sünde als die Unwahrheit ! Ihr Gespräch mit Fanny hat mich gefreut und gerührt. Sie sind der Einzige, der den ganzen Werth ihres Charakters erkannt hat, und der das Glück, welches mir der Umgang mit ihr gewährt, zu schätzen vermag. Auch in dieser Rücksicht, wie in so vielen andern, ist es mir schmerzhaft, Sie von uns gehen zu sehen, obgleich ich für Sie recht froh darüber bin. // Es giebt übrigens in Ihrer Geschichte eine Lücke für mich, woran ich Sie in der letzten melancholischen Periode Ihres Lebens nicht erinnern mogte, und die ich doch ausgefüllt wünschte. Ich mögte wissen, w i e eigentlich Ihr Verhältniß mit Irene geendiget hat. - Viel-leicht entschließen Sie Sich, in einer ruhigen Stunde mir hierüber einige Aufklärung zu geben. Ihre Briefe werden überhaupt ein großer Genuß für mich seyn; und, wenn je eine Freundschaft einem Schicksale // Trotz bieten konnte, so wird es, wie ich fest überzeugt bin, die Unsrige. den 31 März 1831. Gentz Wenn Sie Paul in Wien laßen (welches ich jedoch weder wünschen, noch beklagen würde) so sagen Sie ihm er soll mich zuweilen besuchen. H: HHStA, Wien. Nachlaß Prokesch-Osten, Karton 27, , Bl. 22-23. x Bl., F: ; 2 ¾ eighd. beschr. Seiten. D: Prokesch-Osten, Briefwechsel mit Gentz und Metternich, I, 423 (tlw.).