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Gentz ; Karl, Erzherzog von Österreich
An Erzherzog Karl von Österreich, Wien, 10. September 1802, HHStA, Wien. Kabinettsarchiv, Fassbenderakten, Faszikel XXVIII, Bl. 460-460v 1802

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3035
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Karl, Erzherzog von Österreich
AusstellungsortWien
Datum10. September 1802
Handschriftl. ÜberlieferungHHStA, Wien. Kabinettsarchiv, Fassbenderakten, Faszikel XXVIII, Bl. 460-460v
Format/Umfang2 eighd. beschr. Seiten
DruckorteJacubenz, Gentz und Fasbender, 66
IncipitEwr. Königlichen Hoheit huldreiche Verwendung
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Erzherzog Karl von Österreich Wien, 10. September 1802 Durchlauchtigster Erzherzog ! Gnädigster Prinz und Herr ! Ewr. Königlichen Hoheit huldreiche Verwendung hat die Folge gehabt, daß des Kaysers Majestät mich unter Bedingungen, die ich ehrenvoll und vortheilhaft nennen kan, in Allerhöchstdero Dienste aufgenommen haben. Ich statte Ewr. Königlichen Hoheit für die mir bei dieser Gelegenheit erwiesne unschätzbare Gnade, meinen tiefsten und ehrfurchtsvollsten Dank ab: aber ich unterstehe mich, ihn mit der Versicherung zu begleiten, daß es mein einziges und ausschließendes Bestreben seyn soll, die gute Meinung welche Ewr. Königliche Hoheit von mir zu fassen geruhet, auf jede nur mögliche Art zu rechtfertigen. Auf diesen Punkt sind, wie ich Ewr. Königlichen Hoheit dreist versichern // darf, alle meine Gedanken gerichtet: mich treibt, indem ich die gnädigen Anerbietungen Seiner Majestät des Kaysers annehme, durchaus kein andres Motiv, als die Hoffnung, dieser großen, dieser ehrwürdigen, dieser interessanten Monarchie, mit deren Erhaltung und Flor, in den jetzigen trüben und kritischen Zeiten, so viel schätzbares, großes und heiliges auf Erden zusammenhängt, durch die äußerste Anstrengung aller meiner Kräfte, einige nützliche Dienste leisten zu können. Nur in so fern als dies mir gelingt, bitte ich EwrKönigliche Hoheit mir Ihren Allerhöchsten Beifall und Ihre allesbelebende Gnade zu verheißen, bis dahin aber mit huldreichem Wohlwollen die guten Vorsätze, die ich Allerhöchstdenselben zu Füßen lege, und den Ausdruck des tiefsten Respekts aufzunehmen, in welchem ich verharre Ewr. Königlichen Hoheit untertänigster treu-gehorsamster Wien den 10ten September 1802. Gentz. H: HHStA, Wien. Kabinettsarchiv, Faßbenderakten, Fasz. XXVIII, Bl. 460-460v. x Bl., F: ; 2 eighd. beschr. Seiten. D: Jakubenz, Gentz und Fasbender, 66.