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Gentz ; Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
An Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha, Wien, 25. März 1823, Ungarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?] 1823

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3013
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Esterházy von Galántha, Paul Anton Fürst
LocationWien
Date25. März 1823
Handwritten recordUngarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, Bl. [?]
Size/Extent of item4 eighd. beschr. Seiten
IncipitDas nenne ich eine Expedition
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Paul Anton Fürst Esterházy von Galántha Wien, 25. März 1823 Wien den 25 März. Das nenne ich eine Expedition, Mein Fürst ! Ich habe den größten Theil dieses Vormittags mit der Lectüre Ihrer gestern Abend angekommnen Depeschen vom 15ten d. M. zugebracht; und kan Ihnen versichern, daß ich seit langer Zeit [nicht] durch keine diplomatische Berichte so vollständig befriedigt worden bin. Es ziemt mir nicht, Ihnen Lobsprüche zu erteilen; unser Illustrissimus, der ganz meiner Meynung ist, wird diese wohl übernehmen. Sie werden, da die Sachen so stehen, mit meinem Schreiben vom 16 d. gewiß zufrieden gewesen seyn. // Ich wünsche mir Glück, selbst nach den harten Schlägen vom 4 Februar nicht verzweifelt zu haben; und ich sehe mit Vergnügen, daß auch Sie in jenem finstern Augenblick ein solches Dénoument nicht erwartet hätten. Wenn Sie Graf Münster sehen, so bitte ich Sie, ihm zu sagen, Er habe auch mir durch eine gewisse vortrefliche Piece eine sehr ermunternde und frohe Stunde bereitet. Das war das erste sichtbare Zeichen der wiederkehrende Gnade des Himmels, der Regenbogen, der sich über der alten Arche ausspannte ! Gott erhalte den König ! Diesmal geht England // in den bösen Wasserfluten noch nicht unter. Auch gegen die Gräfin Münster habe ich eine Schuld, aber eine etwas drückende auf der Seele. Sie hat die unverdiente Güte gehabt, mir einige sehr elegante kleine Schreib-Geräthe zu verehren, die gerade während der unruhigen Tage in Verona angekommen sind. Ich habe ihr noch nicht gedankt. Seyn Sie mein Fürsprecher, bester Fürst, und sagen Sie ihr, sie mögte doch ja mein Stillschweigen nicht als Gefühllosigkeit auslegen; denn ihr Andenken und ihre Gaben hätten mich vielmehr unendlich erfreut. Mit dem gestrigen Courier habe ich sowohl das rückständige Paket, als einen Stoß Papier erhalten. Beydes // verdanke ich der ausgezeichneten Gefälligkeit des Herrn Hauptmann Bauer, dem ich mich wirklich für seine vielfältige Wohlthaten sehr verpflichtet fühle. Ich schicke diese Zeilen an Parish, der, wie ich eben höre, Morgen früh seine Reise nach England antritt. [Doch laße] Da ich Ihnen keine Geheimnisse zu schreiben hatte, so bitte ich ihn, im Fall er sich zwischen Frankfurt und England irgendwo aufhielte, mein Brieflein bey Rothschild in Frankfurt abzugeben.Der Himmel gebe uns bald wieder so gute Nachrichten aus London als die heutigen waren ! G. H: Ungarisches Staatsarchiv, Budapest. FA Esterhazy, P 136, x Bl., F: ; 4 eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.