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Gentz ; Prokesch-Osten, Anton von
An Anton von Prokesch-Osten, Wien, 7. Dezember 1830, HHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 3, [?], Bl. 129-129v 1830

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id289
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Prokesch-Osten, Anton von
LocationWien
Date7. Dezember 1830
Handwritten recordHHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten, Karton 3, [?], Bl. 129-129v
Size/Extent of item1 ¾ eighd. beschr. Seiten
IncipitAus beyliegendem Billet werden Sie sehen
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Anton von Prokesch-Osten Wien, 7. Dezember 1830 Aus beyliegendem Billet werden Sie sehen, daß die Herzogin in einer der unsrigen nicht unehnlichen Gemüthsstimung ist. Ich sage der u n s r i g e n, jedoch nicht ohne Einschränkung; denn die Herzogin wird, wie ich, in dem empfindlichsten Punkte unsrer Existenz durch Gefahren und Schrecknisse gefoltert, die Ihnen, Gottlob, fremd sind. Ich habe ihr gestern Abend, in einer sehr trüben Stunde, geantwortet. Lesen Sie diese Antwort, und schicken mir sie zurück ! Lesen Sie ferner den merkwürdigen Artikel im Temps. Vor länger als // Zwey Monaten sagte ich verschiednen meiner Freunde, ich glaube auch Ihnen: "Die erste Krieges-Erklärung wird nichts anders als das reine E u r o p ä i s c h e G e g e n s t ü c k zu den Ordonnanzen des July seyn; wie diese Frankreich, so wird jene Europa rettungslos revoluzioniren." Zu dem nehmlichen Text ist der Artikel der fürchterlichste Commentar. den 7ten Dezember. Gentz H: HHStA, Wien. Nachlaß Prokesch-Osten, Karton 3, , Bl. 129-129v. x Bl., F: ; 1 ¾ eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.