Diese Titel interessierten Sie bereits:

Gentz ; Elßler, Fanny
An Fanny Elßler, Wien, 20. Mai 1831, Wienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftenabteilung, Inv.-Nr. 127710 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id2769
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Elßler, Fanny
AusstellungsortWien
Datum20. Mai 1831
Handschriftl. ÜberlieferungWienbibliothek im Rathaus, Wien. Handschriftenabteilung, Inv.-Nr. 127710
Format/Umfang1 ½ eighd. beschr. Seiten
IncipitIch habe Dir gestern Abend
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Fanny Elßler Wien, 20. Mai 1831 Ich habe Dir gestern Abend, liebe Fanny, von den f ü n f H a u p t - T u g e n d e n gesprochen, die sich in Dir in einem Grade, wie wohl noch n i e in einer Person Deines Standes, vereiniget finden. Sie heißen: O r d n u n g s l i e b e, R e i n l i c h k e i t, S p a s a m k e i t, S i t t s a m k e i t, und H ä u s l i c h k e i t. Ich hatte Unrecht, die G e s c h i c k l i c k e i t darunter aufzuzählen; diese gehört zum T a l e n t, so wie Deine L i e b e n s w ü r d i g k e i t zu den glücklichen N a t u r g a b e n, womit Gott Dich an Leib und Seele ausgestattet hat. Jene fünf T u g e n d e n aber müßen selbst diejenigen an Dir erkennen, und ehren, die (wenn es solche geben sollte) für Deine Liebenswürdigkeit nicht // empfänglich wären, und Deine Talente nicht zu schätzen wüßten. Ich halte diese Erklärung für nothwendig, um Dir von unserm gestrigen Gespräch ein bleibendes Denkmal zu hinterlaßen. Denn g e s c h r i e b n e Worte vergessen sich nicht so leicht; und ich wünsche, daß Du Dich des gestrigen Abends l a n g e erinnern mögest. den 20ten Mai 1831. Gentz H: Stadt- und Landesbibliothek, Wien. Handschriftenabteilung, Inv.-Nr. 127710. x Bl., F: ; 1 ½ eighd. beschr. Seiten. D: [?]