Diese Titel interessierten Sie bereits:

Gentz ; Rosenstiel, Friedrich Philipp
An Friedrich Philipp Rosenstiel, Berlin, 23. Februar 1794, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Handschriftenabteilung, II. Politik, Kapsel 48, Z. R. Nr. 6268 1794

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id2415
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Rosenstiel, Friedrich Philipp
AusstellungsortBerlin
Datum23. Februar 1794
Handschriftl. ÜberlieferungGermanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Handschriftenabteilung, II. Politik, Kapsel 48, Z. R. Nr. 6268
Format/Umfang2 Bl., F: 228mm x 188mm; 2 eighd. beschr. Seiten
IncipitDa ich mit Herrn Voss
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Friedrich Philipp Rosenstiel Berlin, 23. Februar 1794 Da ich mit Herrn Voss nicht näher bekannt bin, so nehme ich mir die Freiheit, meine Erklärung an Sie abzugeben. 1. Die Conditio sine qua non unter welcher ich die Uebersetzung unternehme, ist, daß mein N a h m e nicht dabey gedruckt erscheine. Das Buch ist nicht in den Principien geschrieben, zu denen ich mich bekenne und öffentlich bekannt habe: es ist überdies weit entfernt gründlich und exact zu seyn. Ich will es also zwar mit Treue und Fleiß verdeutschen, aber keinesweges adoptiren: daher kan ich meinen Nahmen dazu nicht f ö r m l i c h hergeben. 2. Da Sie aus dieser Bedingung schon ersehen, daß nicht Lust an dem Buche und innrer Drang mich zu dieser Arbeit führen würden, sondern, daß ich solche <bloß>, um etwas zu verdienen, [xxx] übernehmen könnte, so müßte ich, um mich definitiv zu erklären, erst wissen, wieviel Herr Voss daran zu wenden gedenkt, d. i. wie theuer er den Bogen bezahlen will. // 3. Das Wort O s t e r m e s s e ist schrecklich. Auf jeden Fall würde ich mir eine bestimmte Epoche, eine bestimmte Anzahl von Wochen in welchen die Uebersetzung fertig seyn muß, ausbitten. Denn u n t e r 6 Wochen ist es glatt unmöglich, den ersten Theil zu vollenden, wenn nicht Sudeley das Resultat seyn soll. Läßt sich also Herr Voss den Punkt ad 1. gefallen, so [bitt] erwarte ich über 2, und 3, seine fernere Bestimmung, und werde dann unverzüglich mit J a oder N e i n angeben, ob ich den Antrag annehmen kan. Ich will mich auch in der Zwischenzeit auf den Fall, daß ich es ablehnen müste auf einen andern der Sache gewachsnen Mann mit möglichstem Fleiß besinnen. Gentz. den 23ten Febr 1794. P.S. In Rücksicht auf den Gegenstand Ihres e r s t e n gestrigen Billets werde ich vor Ablauf dieser Woche sicher bey Ihnen erscheinen. Seite 3 eigenhändiger Vermerk von Rosenstiel an Voss: Ich habe die Ehre, hier die Erklärung des Herrn Kriegs-Raths Gentz zu schicken, und werde, wenn Sie's für nöthig halten, der fernere Mittelsmann mit Vergnügen seyn. Rosenstiel.H: GNM, Nürnberg. Handschriftenabteilung, II. Politik, Kapsel 48, Z. R. No. 6268. 2 Bl., F: 228mm x 188mm; 2 eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.