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Gentz ; Vieweg, Friedrich
An Friedrich Vieweg, Schöneberg, 5. Oktober 1799, Vieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Briefsammlung 311 G: Gentz-Briefe, Nr. 94 1799

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id21
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Vieweg, Friedrich
LocationSchöneberg
Date5. Oktober 1799
Handwritten recordVieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Briefsammlung 311 G: Gentz-Briefe, Nr. 94
Size/Extent of item1 Bl., F: 255mm x 210mm; 1 eighd. beschr. Seite
IncipitEs versteht sich von selbst,
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Friedrich Vieweg Schöneberg, 5. Oktober 1799 Es versteht sich von selbst, mein theurer Freund, daß ich Sie jetzt nicht mit dem Kalender im Stiche laßen werde. Sie erhalten mit dem Oktober des Journals die Fortsetzung des Manuskripts; und wenn ich Ihnen gleich nicht den g a n z e n Rest schicke, so erfolgt doch dieser unfehlbar nur 3 oder 4 Tage später: ich gehe nicht wieder von der Arbeit ab. Sie werden wohl Selbst bemerkt haben, welche Zeit und Mühe mich das September- und Oktober-Stück gekostet haben muß, und also meine Entschuldigung über das längre Ausbleiben jenes Manuskripts freundschaftlich antizipiren. Lagarde macht mir bange, daß Ihre Herkunft nach der Messe noch ungewiß sey. Dies wäre in der That eine fatale Begebenheit für mich, da ich über viele höchst wichtige, selbst für die Fortsetzung und den Flor unsrer Unternehmung wichtige Gegenstände mit Ihnen zu sprechen wünsche und nothwendig sprechen muß. Thun Sie mir, wenn nicht überwiegende Hindernisse vorwalten, ein solches Herzeleid nicht an ! Und in jedem Falle benachrichtigen Sie mich bald, ob die Besorgniß, Sie nicht in Berlin zu sehen, gegründet ist. - Ich verlaße Morgen Schöneberg, wo ich vielleicht noch 14 Tage ausgehalten hätte, wenn die Kälte mich nicht vertriebe. In unsrer Familie herrscht seit einiger Zeit eine dumpfe verschlossne, aber darum nicht weniger reelle Betrübniß, weil wir unsern Gilly an einer fatalen chronischen Krankheit laboriren, und, fast mögte ich sagen, dahin schwinden sehen. Das Uebel scheint seinen Sitz in der Leber zu haben. Sie wißen, wie die bloße Möglichkeit dieses Schlages auf uns wirken muß. Gott gebe Ihnen frohe Tage ! Sie scheinen aber auch nicht so zufrieden und glücklich zu seyn, als Sie es sollten und müßten, und als es mit großer und inniger Theilnahme wünscht Ihr treuer Freund den 5 Oktober 99. Gentz. H: Vieweg-Verlagsarchiv, Wiesbaden. Briefsammlung 311 G: Gentz-Brief, Nr. 94. 1 Bl., F: 255mm x 210mm; 1 eighd. beschr. Seite. Seite 4 von fremder Hand: Herrn / Buchhändler Vieweg / Wohlgebohren. Seite 4 von Viewegs Hand: Berlin d 5ten Octbr 1799. / H Kr. Rth Gentz / Seite 4: Siegelreste. D: bisher ungedruckt.