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Gentz ; Ompteda, Ludwig Karl Georg von
An Ludwig Karl Georg von Ompteda, Prag, 9. Mai 1808, GStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA Rep. 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117 1808

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id1483
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Ompteda, Ludwig Karl Georg von
LocationPrag
Date9. Mai 1808
Handwritten recordGStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA Rep. 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117
Size/Extent of item2 Bl., F: 183mm x 114mm; 3 ½ eighd. beschr. Seiten
Places of printOmpteda-Nachlass, II, Nr. 238, 387
IncipitWenn man die Hoffnung hat
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Ludwig Karl Georg von Ompteda Prag, 9. Mai 1808 Prag den 9 Mai. Wenn man die Hoffnung hat, einander bald zu sehen, wird wie Sie wissen, die Correspondenz jedesmal etwas lau. Theils hierin, theils in dem Mangel s i c h r e r Neuigkeiten lag es, daß ich Ihnen in der letzten Periode weniger schrieb; so sehr auch der interessante Brief, womit Sie mich nach Ihrer Rückkehr von Dreßden beschenkten, mich dazu hätte auffordern sollen. - Sie haben vermuthlich auch von den mannichfaltigen Krieges-//Rüstungen gehört, welche in den - B r i e f e n aus Wien vorgenommen werden. Wie fabelhaft alle diese Gerüchte sind, brauche ich Ihnen nicht erst umständlich zu erklären. Zwei Dinge aber sind wahr. Erstlich, daß, - so seltsam und inconsequent dies auch seyn mag - noch keine der Katastrophen unsrer Zeit auf das Wiener Cabinet so lebhaft gewirkt hat, als die S p a n i s c h e. Zweitens, daß man heute in Wien, überzeugt und durchdrungen von der Unvermeidlichkeit des uns bevorstehenden // Schicksals, ja von dem raschen Herannahen desselben, die auf einen verzweifelten V e r t e i d i g u n g s - Krieg, berechneten Maßregeln, mit großem Eifer verfolgt. - Aber alles, was nach A n g r i f f schmeckt, ist fern von uns. Merveld ist rappellirt; man sagt, Metternich werde ihn, und Stahremberg diesen ersetzen. Ich erwarte von dem letztern einen Brief der mir vieles aufklären wird. Daß der junge Esterhazy zum Gesandten in Dresden ernannt worden, wissen Sie wahrscheinlich. // Ich sende Ihnen hier das Protokoll über Fräulein von St zurück. - Die Prinzessinnen sind in Rzepin. Dahin werde auch ich übermorgen auf einige Tage gehen. Zu Ende künftiger Woche aber, spätstens Montag den 23ten d. M. setze ich mich zu Ihnen in Marsch. Empfehlen Sie mich unterdessen den Ihrigen auf Verbindlichste. G Empfangsvermerk auf Seite 1: 11 - H: GStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA, Rep 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117. 2 Bl., F: 183mm x 114mm; 3 ½ eighd. beschr. Seiten. D: Ompteda-Nachlaß, II, Nr. 238, 387.