These titles were already interesting to you:

Gentz ; Graun, Elisabeth
An Elisabeth Graun, Königsberg, 31. März 1785, Jagellonische Bibliothek, Krakau. Sammlung Varnhagen, Karton 66 1785

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id1283
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Graun, Elisabeth
LocationKönigsberg
Date31. März 1785
Handwritten recordJagellonische Bibliothek, Krakau. Sammlung Varnhagen, Karton 66
Size/Extent of item1 Bl., F: 229mm x 179mm; 1 eighd. beschr. Seite
Places of printWittichen/Salzer, Briefe, I, Nr. 5, 18-19
IncipitIch habe gestern bey Ihnen
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Elisabeth Graun Königsberg, 31. März 1785 Ich habe gestern bey Ihnen den Brief von leNoble, den mir meine liebe Schwinken geschikt hatte, den ich Ihnen auch selbst zu lesen gegeben habe, liegen laßen; wenigstens kan ich ihn weder in meiner Brief-Tasche, noch sonst irgendwo finden. Seyn Sie doch so gütig, und suchen Sie recht sorgfältig danach; denn mir ist blos darum soviel daran gelegen, weil sie mir ausdrüklich schreibt: "Nicht zum süßen Andenken, sondern zur Warnung für die Zukunft will ich diesen allerliebsten Brief, über den ich mich jetzt nicht ärgre, sondern schäme, aufheben, vergeßen Sie also nicht mir ihn zurückzugeben." - Das ganze Billet, was sie mir gestern geschrieben hat, behalte ich mir vor, Ihnen vorzulesen; es ist mir in mehr als Einer Rüksicht aeußerst wichtig und merkwürdig; [die] wenn leNoble es lesen sollte, er würde freylich nicht so zufrieden damit seyn, als ich es bin; aber, ob er es auch jetzt noch fühlen würde, wenn Coelestine - das Wort will ich nicht ausschreiben; [ich] noch friert es zu stark. Daß ich über alle meine Wünsche, über alle meine kühnste Hoffnungen glüklich bin, nichts mehr begehren nichts mehr wünschen kan, als Dauer dieser seeligen Situation, das könnten Sie, wenn Sie es noch nicht so ganz wüßten und fühlten, aus Coelestinens gestrigen Billet lernen und sehen - Daß ich Ihnen Glük und Zufriedenheit eben so herzlich wünsche, und Alles was in meinen Kräften steht zur Erreichung dieses Zweks beytragen würde, das wißen Sie eben so gut; und es gehört mit in die große Harmonie meiner Glükseeligkeiten, daß Sie es wißen. den 31. t. Märtz. 1785. Gentze. Seite x: A n d i e F r a u R e g i e r u n g s - R ä t h i n / G r a u n. Seite 2: Siegelreste. H: Jagellonische Bibliothek, Krakau. Sammlung Varnhagen, Karton 66. 1 Bl., F: 229mm x 179mm; 1 eighd. beschr. Seite. D: Wittichen/Salzer, Briefe, I, Nr. 5, 18-19.