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Gentz ; Langenau, Friedrich Karl Gustav von
An Friedrich Karl Gustav von Langenau, Wien, 13. Juni 1822, Kriegsarchiv, Wien. Nachlass Langenau, B/1150: 23, Bl. 7-7v 1822

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id11
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Langenau, Friedrich Karl Gustav von
LocationWien
Date13. Juni 1822
Handwritten recordKriegsarchiv, Wien. Nachlass Langenau, B/1150: 23, Bl. 7-7v
Size/Extent of item1 ¾ eighd. beschr. Seiten
IncipitDie Post von Constantinopel hat
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Friedrich Karl Gustav von Langenau Wien, 13. Juni 1822 Die Post von Constantinopel hat unangenehme Nachrichten gebracht. Die Türken haben in den letzten Tagen vor dem Fasten (21 Mai) eine Menge grausamer Hinrichtungen vollzogen, und auf die freundschaftlichen Vorstellungen, die Strangford sich erlaubte, mit ziemlicher Insolenz geantwortet. Auch geht es mit der Räumung nicht ganz so correkt als zu wünschen wäre. Die Asiatischen Truppen sind bis auf den letzten Mann aus den Fürstenthümern gezogen, nicht aber die Europäischen. - Die Griechen sind rasender als je; und verüben noch ärgre Greuel als die Türken pp. Ich schreibe Ihnen diese Paar Worte, weil Sie gleich bey Ihrer Ankunft in Frankfurt genug von den // neusten Begebenheiten hören werden. Es thut mir leid, daß ich Sie heute nicht mehr sprechen konnte. Der Türkische Artikel für den Beobachter ist diesmal ein schweres Stück Arbeit. Der Fürst hat in der Judensache ein kurzes Rescript an Buol unterzeichnet, worin ihm bloß aufgetragen wird, die Juden vernehmen zu laßen, dann [zu einzu] ihre Erklärung einzusenden - und weitre Instruction zu erwarten. Der Himmel geleite Sie ! Ich bin eigentlich in Verzweiflung, daß Sie jetzt gerade Wien verlaßen. Gentz. H: Kriegsarchiv, Wien. Nachlaß Langenau, B/1150: 23, Bl. 7-7v. X Bl., F: ; 1 ¾ eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.