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Gentz ; Ompteda, Ludwig Karl Georg von
An Ludwig Karl Georg von Ompteda, Teplitz, 3. Juni 1807, GStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA Rep. 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117 1807

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id677
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Ompteda, Ludwig Karl Georg von
LocationTeplitz
Date3. Juni 1807
Handwritten recordGStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA Rep. 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117
Size/Extent of item2 Bl., F: 210mm x 158mm; 4 eighd. beschr. Seiten
Places of printOmpteda-Nachlass, II, Nr. 185, 298-299
IncipitIch brauche Ihnen wohl kaum
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Ludwig Karl Georg von Ompteda Teplitz, 3. Juni 1807 Teplitz. den 3ten Juny. Ich brauche Ihnen wohl kaum zu sagen, daß der Brief, den Sie mir durch Brüges zukommen laßen, und den ich Sonnabend den 30ten erhielt, der interessanteste war, der mir seit langer Zeit zu Theil wurde. Nehmen Sie dafür meinen herzlichsten und verbindlichsten Dank hin. Welcher Stoff zu Gesprächen ! Und wie freue ich mich, Sie wieder zu sehen ! Sobald diese Zeilen in Ihre Hände kommen, haben Sie die Güte mich von Ihren fernern Planen zu unterrichten; (bemerken Sie aber, daß // jetzt die Briefe von Prag nicht, wie im Winter, den folgenden Tag, sondern erst den dritten in Teplitz ankommen, und so auch umgekehrt.) - Da ich den Vorsatz habe, bald einen Ausflug nach Carlsbad zu machen, überdies den Eger-Brunnen trinke, und den Weg von hier bis Laun scheue, so würde ich, so sehr ich mich auch nach Ihnen sehne, den Genuß einer Unterredung mit Ihnen nun schon lieber auf Carlsbad aussetzen. Wenn Sie mir aber etwas zu sagen hätten, was durch Schreiben nicht abgethan werden kan, und vielleicht augenblickliche Wichtigkeit hat, so geben Sie mir nur einen // Wink, bestimmen Sie den Tag Ihrer Abreise nach Carlsbad, und rechnen Sie sicher darauf, mich alsdann in Schlan zu finden. Im entgegen gesetzten Fall bitte ich Sie jedoch inständigst, Prag nicht zu verlassen, ohne mir noch einen recht ausführlichen Brief geschrieben und alles mitgetheilt zu haben, was Sie nach Abgang Ihres letzten noch in Erfahrung brachten. Es kostet Sie eine Stunde; aber diese widmen Sie mir gewiß. - An Ihrem letzten Briefe habe ich recht eigentlich g e z e h r t. In Teplitz ist bis jetzt noch nicht recht viel zu holen. Strogonoffs, Narischkins, // Brockhausen, Findlater - darauf beschränken sich größentheils meine Bekanntschaften. Im Durchzuge sah ich mehrere, unter andern die Gräfin Loos und die Mutter der Frau von Leontieff. Tausend, tausend der herzlichsten Empfehlungen an Ihre vortrefliche Gattin. Ich freue mich so sehr, sie wieder zu sehen, als wären wir Jahre lang getrennt gewesen. Geben Sie mir bald ein Zeichen von Sich, und rechnen Sie auf die unveränderliche Ergebenheit,Ihres treusten Dieners G. H: GStA PK, Berlin-Dahlem. I. HA, Rep 94 A, Sammlung Adam, Schuber Nr. 117. 2 Bl., F: 210mm x 158mm; 4 eighd. beschr. Seiten. D: Ompteda-Nachlaß, II, Nr. 185, 298-299.