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Gentz ; Styx (Huissier)
An Huissier Styx, Prag, 10. Oktober 1813, HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Faszikel: "1813: Gentz: Fleischhackl, Wallmoden, Styx", Bl. 7-8v 1813

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4977
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Styx (Huissier)
LocationPrag
Date10. Oktober 1813
Handwritten recordHHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Faszikel: "1813: Gentz: Fleischhackl, Wallmoden, Styx", Bl. 7-8v
Size/Extent of item3 ½ eighd. beschr. Seiten
IncipitFürs erste, Mein lieber Styx
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Huissier Styx Prag, 10. Oktober 1813 Prag den 10ten October 1813. Fürs erste, Mein lieber S t y x, melde ich Ihnen, daß ich mit Seiner Excellentz dem Herrn Grafen Metternich Ihretwegen bey dessen letzter Anwesenheit in Prag gesprochen, und den vorläufigen Bescheid erhalten habe, daß die Stelle des verstorbnen Czernin für jetzt noch nicht besetzt werden, sondern bis zur dereinstigen Zurückkunft Seiner Excellentz nach Wien vacant bleiben soll. Sie haben aber nicht zu besorgen, daß Ihnen irgend ein Abbruch geschehen sollte. Seine Excellentz der Graf hat eine sehr gute Meynung von Ihnen, wird gewiß alles thun, was Ihren Ansprüchen und Ihrem // Interesse gemäß ist, und hat mir aufgetragen, Ihnen zu Ihrer Beruhigung dies vorläufig zu melden. Sollte sich in dieser Sache fernerhin etwas zutragen, wobey Sie meinen Rath oder Beystand wünschten, so bitte ich Sie, Sich nur gleich an mich zu wenden. In Ansehung meiner Correspondenz, seyn Sie doch vor allen Dingen so gut, mir anzuzeigen, w e r eigentlich die durch die Couriers nach Wien gehenden, und an die Staats-Kanzley adressirte Pakete eröfnet, ob es der Herr Staats-Rath von Hudelist, oder der Herr Rath von Hoppe ist. Denn hierauf // werde ich künftig meine Einrichtung machen. Ich weiß, daß jeder dieser beyden Herren, zur Erleichterung der Sache thun wird, was Er vermag; denn beyde haben mir bereits ihre gütige Bereitwilligkeit zu erkennen gegeben. Da Sie, wie ich aus einem Ihrer Briefe ersehe, noch nachträgliche Estaffetten-Gebühren zu bezahlen gehabt haben, so überschicke ich Ihnen hiebey 40 womit ich alle Reste zu tilgen, und was übrig bleibt, für Sich zu behalten bitte. Beyliegenden Brief <ins Sternbergsche Haus> bitte ich Sie S e l b s t zu besorgen; und außerdem // erfolgt einer an Siegmund. Sollte wider alles Vermuthen mein gestern abgegangner Brief für Bucarest zu spät zur Post gegangen seyn, so würde Sie ihn füglich per Estaffette abzuschicken haben, und Herrn von Brenner bitten, daß er den Vorschuß GentzH: HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Fasz.: "1813: Gentz: Fleischhackl, Wallmoden, Styx", Bl. 7-8v. x Bl., F: ; 3 ½ eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.