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Gentz ; Prokesch-Osten, Anton von
An Anton von Prokesch-Osten, Wien, 24. Dezember 1831, HHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten. Karton 27, [?], Bl. 128-129 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4937
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Prokesch-Osten, Anton von
LocationWien
Date24. Dezember 1831
Handwritten recordHHStA, Wien. Nachlass Prokesch-Osten. Karton 27, [?], Bl. 128-129
Size/Extent of item3 eighd. beschr. Seiten
IncipitHaben Sie die Güte, liebster Freund
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Anton von Prokesch-Osten Wien, 24. Dezember 1831 Haben Sie die Güte, liebster Freund, das beyfolgende Papier Fräulein Irene zu übergeben. Sie werden bemerken, daß es von zweyerley Gattung ist, das eine weißer, das andre blauer. Sollte sie das letzte brauchbarer, und nicht etwa beyde z u g l a t t finden, so kan ich in der Folge mit mehrerm aufwarten. Folgendes ist, w ö r t l i c h t r e u eine Stelle in Fannys Briefe vom 16ten d. M. "Des guten Prokesch Brief an Dich hat mich sehr gefreut und gerührt. Ach ! könnte ich doch nur schreiben, wie ich es wünschte, wie unendlich viel wollte ich noch hinzu setzen ! Aber, wenn // mir auch die Ausdrücke fehlen, so fühle ich doch ganz die Wahrheit von dem, was Prokesch sagt. Und mein lieber Prokesch w e i ß, daß ich es fühle, und das muß ihn zufrieden stellen." Auszug eines Briefes meiner (50 jährigen !) Schwester. "Ihre Kunst, die Glorie die das Theater über sie verbreitet, der Enthusiasmus, den sie im Publicum erregt, alles das ist nichts - gegen die kindliche Naivität ihrer Person, gegen das Unbewustseyn des Zaubers, der sie umgiebt, gegen diese anspruchlose Freundlichkeit. I c h h ö r e k a u m m e h r w a s s i e s p r i c h t; so vertieft bin ich in das Ausschauen dieser entzückenden Persönlichkeit. Sie kam gestern Abend, ganz // häuslich und warm angezogen zu uns; nein ! niemals hatten wir sie schöner gesehen und so fort." Sie gönnen mir die Freude, ein Paar Augenblicke bey diesen Bildern zu verweilen bevor ich mich in die Sorgen des Tages stürze. Sie allein verstehen mich ganz; und Sie allein begreifen auch, wie ein Verhältniß, welches den "Juden ein Aergerniß, und den Heiden eine Thorheit" ist in der letzten Periode meines Lebens einen so hohen Platz einnehmen konnte. Bleiben Sie mir, und Fanny, gut ! den 24 December 1831. Gentz H: HHStA, Wien. Nachlaß Prokesch-Osten. Karton 27, , Bl. 128-129. x Bl., F: ; 3 eighd. beschr. Seiten. Adresse: An Herrn Major von Prokesch.D: bisher ungedruckt.