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Gentz ; Schönburg, Alfred Fürst von
An Alfred Fürst von Schönburg, Wien, 15. März 1831, HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Faszikel: "Briefe von Hofrath Genz aus den Papieren des Fürsten Alfred Schönburg. 1822-1831", Bl. 12-13 1831

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id4051
Issuer of letter
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Addressee of letter
Schönburg, Alfred Fürst von
LocationWien
Date15. März 1831
Handwritten recordHHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Faszikel: "Briefe von Hofrath Genz aus den Papieren des Fürsten Alfred Schönburg. 1822-1831", Bl. 12-13
Size/Extent of item2 ¾ eighd. beschr. Seiten
IncipitIhr heutiges Billet, Mein Theuerster
Type of letterBriefe von Gentz
Digital item: TextAn Alfred Fürst von Schönburg Wien, 15. März 1831 Ihr heutiges Billet, Mein Theuerster Fürst, lautet so, als ob Sie eben jetzt erst die Entdeckung gemacht hätten, daß ich d o c h ein unversöhnlicher Feind der Revoluzion geblieben sey. Dieses d o c h beweiset mir klar - was ich längst geahndet hatte - daß das gegen einige meiner politischen Ansichten erhobne, abgeschmackte, unwürdige, und sinnlose Geschrey, selbst auf einsichtsvolle, und mir sonst wohlwollende Männer Eindruck gemacht, und daß meine (überdies mehr p r ä s u m i r t e als c o n s t a t i r t e) Opposition gegen diese oder jene Maßregel, einen, // mir kaum begreiflichen Zweifel an der Festigkeit meiner politischen Grundsätze zur Folge gehabt hat. So gleichgültig ich nun auch gegen eitles Sallon-Geschwätz seyn mag, so schmerzt es mich doch, zu bemerken, daß die, welche ich für meine Freunde, und für erprobte Freunde hielt, darin angesteckt (ich finde kein andres Wort) werden konnten; und ich wünsche mich über den eigentlichen Ursprung dieses Geschwätzes gegen einige bessre Repräsentanten der guten Sache - nicht etwa zu verteidigen, wozu ich gar kein Bedürfniß fühle - sondern auszusprechen. // Ich werde Sie daher nächstens um eine, bloß diesem Gegenstande gewidmete Sitzung bitten, an welcher jedoch, außer Ihnen, nur Fürst Reuss, und, wenn es Ihnen gefällig ist General Vieth, <Niemand> Theil haben müßte. Ich hätte wohl nicht geglaubt, daß i c h je in den Fall kommen könnte, mich gegen den Verdacht der Apostasie zu reinigen; was erlebt man aber in unsern Tagen nicht ? den 15 März 1831 Gentz H: HHStA, Wien. Staatskanzlei, Interiora 95, Fasz.: "Briefe von Hofrath Genz aus den Papieren des Fürsten Alfred Schönburg. 1822-1831", Bl. 12-13. x Bl., F: ; 2 ¾ eighd. beschr. Seiten. D: bisher ungedruckt.