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Gentz ; Müller, Adam
An Adam Müller, Berlin, 21. Mai 1801, 1801

Gentz digital

Transkriptionsentwurf Günter Herterich

id3725
Briefaussteller
Mashup mit Wikipedia  
Gentz
Briefempfänger
Müller, Adam
AusstellungsortBerlin
Datum21. Mai 1801
DruckorteBriefwechsel Gentz-Müller, Nr. 2, 1-2; Baxa, Lebenszeugnisse, I, Nr. 11, 20-21
IncipitHeute konnte aus Schöneberg nichts
BrieftypBriefe von Gentz
Digitalisat: TextAn Adam Müller Berlin, 21. Mai 1801 Heute konnte aus Schöneberg nichts werden. Ich bin auf einem großen Diner bei Baron Reden und zum Abend bei Carysfort. Aber morgen auf jeden nur erdenklichen Fall, und zwar gehe ich um 7 Uhr von hinnen; und wenn Sie mir einen Gefallen thun wollen, so kommen Sie um 7 Uhr, e h e r f r ü h e r a l s s p ä t e r, mich abholen. Hiebei die französischen Zeitungen; schicken Sie mir die Moniteurs, und vom Porcupine so viel zurück, als Sie nicht nothwendig mehr gebrauchen. Bis jetzt - ich habe eben Carysfort selbst in meiner Stube gehabt - ist noch kein Wort aus Egypten eingegangen. Er scheint schon, nach seiner Art, etwas unruhig zu seyn; und ich gestehe, daß mir nicht eben gut bei der Sache zu Muthe ist. Den 21. Mai. Gentz. Glauben Sie nicht, daß ich Ihre Angelegenheiten vergesse. Der entsetzliche Saus und Braus, in welchem ich diese Woche wieder lebte, hat es mir unmöglich gemacht, die Renfer'sche Visite zu realisiren. Es geschieht aber, wo nicht eher, Sonntag gewiß. H: Nicht ermittelt. D: Briefwechsel Gentz-Müller, Nr. 2, 1-2. Baxa, Lebenszeugnisse, Nr. 11, 20-21.
 
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